Wir haben ein großes Haus mit viel Parkett. Der Parket ist nicht flach, sondern hat eine Art 3D-Fräsung. Bei den Dielen entlang gibt es 5 bis 6 Furchen, die sind der Länge nach immer wieder kreuzen und etwas mehr als 1mm Höhenunterschied zu den höheren Stellen haben.
Um den Parkett zu schonen, würde ich gerne spezielle Reinigungsmittel (Parkettseife) für den Parkett und ein anderes für die Fliesen in der Küche, Badezimmer, WC, Vorzimmer, etc. verwenden.
Eine möglichst wartungfreie Basisstation mit Festwasseranschluss ist mir wichtig.
An sich würde der Dreame Matrix10 gut passen. Negativ finde ich die langsame Navigation (generell bei Dreame) - bei 270 m² Wohnfläche auf einer Ebene macht sich eine effiziente Navigation schon bemerkbar. Die gute Gegenstand- und Hinderniserkennung finde ich dagegen super. Auch, dass es bei quasi allen aktuellen Dreame ein Festwasseranschluss-Kit gibt.
Roborock finde ich an sich cool, weil sie schnell navigieren, haben aber meines Wissens keinen Festwasseranschluss.
Von der Reinigungsleistung soll der Dreame Aqua10 Ultra Track mit dem drehenden Mop besser sein, als rotierende Wischmops. Ist das auf unebenen Böden auch so? Oder kommen die Dreh-Mops besser in die tieferen Bereiche meines Parketts?
Soll ich also auf eine Aqua10 Ultra Track Variante/Nachfolger mit mehreren Reinigungsmitteltanks warten oder ist der Matrix10 (abgesehen von der langsamen Navigation) eh schon, das, wonach ich suche.
Gäbe es sinnvolle Alternativen von Roborock oder Ecovacs? Eine Bürste, bei der sich Haare nicht verheddern wäre mir wichtig. Kletterfähigkeit ist nicht so wichtig. Schnelle Navigation und Erkennung von Gegenständen, die zu vermeiden sind, schon.
Hallo Karim,
bisher war ist begeisterter Seher eurer Videos - nun freue ich mich Teil eures Forums zu sein.
Aktuell habe ich immer noch den iRobot Roomba 980. Ewig alt, hat aber nach wie vor eine bessere Navigation als die Dreame.
Zwischendurch hatte ich den Dreame L10s Pro Ultra heat. Habe die Saugdauer verglichen. Gleicher Raum, gleiche Startposition, nur Saugen. Der Dreame benötigte 170% der Zeit, die der iRobot benötigte. Lag auch daran, dass der Sensor für den Abstand zur Wand bei L10s zu hoch ist. Ich habe sogenannte “Schweizer Leisten” als Sockelleisten, welche nur 3cm hoch sind. Der Abstandssensor stellte einen Abstand zur Wand fest, der Stoßsensor berührte aber die Sockelleiste. Ergebnis: Der Dreame fuhr Schlangenlinien entlang meiner Wände, weil Abstands- und Stoßsenor unterschiedlichen Input geliefert haben. Cool wäre, wenn ihr bei euren Testinfos ergänzen könntet, auf welcher Höhe der Abstand zur Wand per Sensor gemessen wird.
Und was sollte bei meinem welligen Boden besser funktionieren? Drehende Mop-Teller oder rotierender Mop-Schlauch?
Ja, ich bin schon gespannt auf die CES. Denn es fehl nicht mehr viel zum wirklich brauchbaren Wischroboter.
Das mit dem Schlangenlinienfahren stellen wir auch stellenweise fest, wenn wir in unserem Testareal den Teppichboden eingesetzt haben. Dann haben wir das gleiche Thema wie du mit den Schweizer Leisten, da unsere Leisten ja dann auch nach unten gewandert sind.
Ich bin gerade dabei, eine Kamera auf Infrarot umbauen zu lassen. Dadurch lässt sich das am Sensor hoffentlich erkennen. Bisher können wir das kaum nachmessen, da wir ja nicht wissen, wie und wohin der Sensor genau abstrahlt.
Ich denke, momentan würden noch die rotierenden Pads besser funktionieren. Die bessere Technik sehe ich zukünftig aber bei der Wischwalze.